Wirtschaft

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Die anhaltende Kontrolle durch Israel verhinderte das Entstehen einer eigenen Industrie.  Die meisten Unternehmen sind kleine bis mittelständische Firmen sowie kleine familiäre Handwerksbetriebe. Die israelischen Siedler haben einige moderne Kleinbetriebe aufgebaut.

Allgemein herrscht eine unzureichende Infrastruktur. Elektrizität muss überwiegend aus Israel bezogen werden. Die Trinkwasserversorgung ist ebenfalls von Israel abhängig.  Zum Teil wird der Zugang zu den eigenen Trinkwasserquellen versperrt, während die Siedler und deren Betriebe sich aus den knappen Wasserquellen des Westjordanlandes bedienen. Die Palästinenser müssen sich mit etwa einem Viertel des israelischen Pro-Kopf-Konsums begnügen. Etwa 180 D?örfer im Westjordanland sind nicht an die öffentliche Trinkwasserversorgung angeschlossen. Hinzu kommt, dass der Grundwasserspiegel kontinuierlich sinkt. Viele Brunnen sind stark versalzen.

Fast jeder Zweite bis Dritte in Palästiner ist arbeitslos. Wobei in der Westbank fast 60% und im Gaza- streifen sogar fast 80% der Bevölkerung unter der Armutsgrenze leben.

Durch die Ausgangssperren haben die Palästinenser nicht genügend oder keine Bewegungsfreiheit und somit sind deren Arbeitsplätze abhängig von der politischen Situation vor Ort. Die Arbeitslosenquote wird auf ca. 26 % geschätzt.

Das Brutto- Sozial- Produkt (BSP) beläuft sich auf 2,5 Millionen US $ pro Kopf beträgt das BSP 1.350 $ (Vergleich: Deutschlands BSP liegt bei 25 000 $). Wichtige Exportgüter sind Agrarprodukte, wie Oliven, Gemüse und Obst sowie Kalkstein.

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